Als amerikanischer Bandleader und Komponist war Paul Whiteman (1890–1967) eine Schlüsselfigur bei der Popularisierung von Jazz und „Symphonic Jazz“ in den 1920er Jahren. Als Leiter einer der erfolgreichsten Tanzbands seiner Ära beauftragte er George Gershwins Rhapsody in Blue und führte ein breiteres Publikum in viele Jazzstandards ein, was ihm den Titel „King of Jazz“ einbrachte. Seine Orchesterarrangements und sein innovativer Ansatz prägten maßgeblich den Klang der amerikanischen Musik des frühen 20. Jahrhunderts.