J. Miller, ein amerikanischer Jazz-Arrangeur, der hauptsächlich von den 1940er bis in die 1960er Jahre aktiv war, leistete einen bedeutenden, wenn auch oft ungenannten, Beitrag zum Big-Band-Sound. Bekannt für seine raffinierten harmonischen Voicings und innovative Satztechnik, verbanden Millers Arrangements die Überschwänglichkeit der Swing-Ära mit aufkommenden Bebop-Empfindlichkeiten. Er arbeitete häufig mit prominenten Bandleadern zusammen und schuf komplexe Charts, die die Darbietungen unzähliger Ensembles aufwerteten. Während bestimmte Werke oft den Bandleadern selbst zugeschrieben werden, ist Millers unverwechselbare Handschrift in den reichen Texturen und dem dynamischen Zusammenspiel vieler klassischer Aufnahmen zu hören, was sein Vermächtnis als Meister der Jazz-Orchestrierung festigt.