Al Harkins, ein amerikanischer Jazz-Arrangeur, der von den 1940er bis in die 1960er Jahre aktiv war, leistete einen bedeutenden, wenn auch oft ungenannten, Beitrag zum Big-Band-Sound. Seine akribischen Arrangements, die sich durch ihre anspruchsvollen Voicings und dynamischen Wechselwirkungen auszeichneten, waren bei zahlreichen Ensembles begehrt. Obwohl er selten eigene Gruppen leitete, waren Harkins' Arrangements maßgeblich an der Definition des Sounds mehrerer prominenter Orchester beteiligt, darunter die von Persönlichkeiten wie Tommy Dorsey und Les Brown. Er war besonders geschickt darin, komplizierte Blechbläsersätze und üppige Holzbläserpassagen zu gestalten, populäre Melodien in komplexe Jazz-Statements zu verwandeln und einen unauslöschlichen Eindruck im Jazz-Band-Repertoire der Ära zu hinterlassen.